Wer Informationen im Internet veröffentlicht, macht dies in aller Regel, damit die Informationen gefunden und gelesen werden. Klar, wozu sonst. Diese Beurteilung fällt bei genauerem Hinsehen, jedoch bei sehr vielen Internetseiten alles andere als eindeutig aus. Bei vielen Seiten kann man nicht davon ausgehen, dass die dort präsentierten Inhalte zur Kenntnis genommen werden, weil die Seite in Suchmaschinen – wenn überhaupt – nur auf den letzten Trefferseiten vorkommt. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe, sicher ist, dass es technische Ursachen gibt, die sich negativ auf die Platzierung in Suchergebnissen auswirken. Ebenso einschlägig sind jedoch konzeptionelle Fehler.
Gutes Webdesign ist daher mehr als Gestaltung und mehr als Programmierung. Es ist unstrittig, dass eine gute Internetseite auch visuell ansprechend gestaltet sein muss, ebenso wie eine fehlerfreie Programmierung erwartet werden kann. Gutes Design setzt beim Inhalt an und hier unterscheiden sich die Anforderungen unterschiedlicher Kunden deutlich.
Der erfolgreiche Weg zur neuen Internetseite beinhaltet daher folgende Bausteine:
Beratung: Grundlage des Erfolgs jedes Webauftritts ist, die Verständigung auf das Ziel, das der Kunde mit der Internetpräsenz erreichen will. Die Agentur wird ihren Erfahrungsschatz mit einbringen und so sicherstellen, dass der eingeschlagene Weg in die richtige Richtung weist.
Konzeption oder technisches Design: Im zweiten Schritt steht die technisch Konzeption an. Hier erarbeitet der Dienstleister die technischen Voraussetzungen dafür, die Zielsetzung des Kunden zu erfüllen. Konkret geht es darum zu entscheiden, welches Content-Management-System zum Einsatz kommt und welche Bestandteile, Zusatzmodule bzw. Anpassung notwendig sind.
Visuelles Design: Parallel zur – eher – technischen Konzeption erfolgt die Entwicklung eines Designs. Im Idealfall wird ein Webdesign die Unternehmensidentität aufgreifen und für das Medium Internet adaptieren.
Umsetzung: In der Umsetzungsphase werden Technik und visuelles Design miteinander verbunden. Es entsteht der neue Internetauftritt. Sollen Informationen nicht nur auf der eigenen Internetseite zur Verfügung gestellt werden sondern auch auf dritten Seiten, z. B. auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, so werden entsprechende Schnittstellen implementiert.
Redaktion: Steht der Rohbau, geht es darum, die Internetseite einzurichten und damit zu leben. Texte müssen geschrieben und gegebenenfalls fürs Internet aufbereitet werden. Auch hier bringt der Internetdienstleister seine Erfahrungen ein.
Suchmaschinenoptimierung: Wer eine Internetseite online stellt, macht nichts anderes als jemand, der in einem unbekannten Gebiet ein Ladenlokal eröffnet. Beide müssen bemüht sein, potentielle Kundschaft auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Seriöse Suchmaschinenoptimierung ist kein fertiges Produkt, sondern ein ständiger Prozess aus Keywordrecherche und Einarbeitung der Keywords in den Webauftritt.
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